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    Wasserschaden in einer Mietwohnung mit nassen Wänden und professioneller Bautrocknung
    Wasserschadenwasserschadenbautrocknung

    Wasserschaden in der Mietwohnung: Rechte, Pflichten und Sofortmassnahmen

    Aktualisiert am 9 Min.
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    Wasserschaden in der Mietwohnung: Was tun?

    Ein Wasserschaden in der Mietwohnung ist eine Stresssituation. Neben den Sofortmassnahmen stehen schnell rechtliche Fragen im Raum: Wer ist verantwortlich? Wer zahlt die Sanierung? Muss ich ausziehen? Dieser Ratgeber klärt auf.

    Sofortmassnahmen: Die erste halbe Stunde

    1. Wasserzufuhr stoppen: Haupthahn zudrehen, falls die Ursache eine Leitung ist
    2. Strom abschalten: Bei Wasser in der Nähe von Steckdosen oder Elektrogeräten
    3. Schaden dokumentieren: Fotos und Videos von allen betroffenen Bereichen
    4. Vermieter informieren: Unverzüglich melden. am besten schriftlich (E-Mail)
    5. Fachbetrieb rufen: Die EKS Group ist unter 044 330 00 60 rund um die Uhr erreichbar

    Wer zahlt bei Wasserschäden in der Mietwohnung?

    Die Kostenübernahme hängt von der Ursache ab:

    Gebäudeversicherung des Vermieters (obligatorisch in vielen Kantonen):

    • Leitungswasserschäden
    • Gebäudeschäden durch Wasser
    • Bautrocknung und Instandsetzung

    Hausratversicherung des Mieters:

    • Beschädigtes Mobiliar und persönliche Gegenstände
    • Kleidung, Elektronik, Wertgegenstände

    Haftpflichtversicherung des Mieters:

    • Wenn der Mieter den Schaden verursacht hat (z. B. Waschmaschine unbeaufsichtigt)

    Rechte des Mieters

    Als Mieter haben Sie bei einem Wasserschaden folgende Rechte:

    • Mietminderung: Wenn die Wohnung nur eingeschränkt nutzbar ist (Art. 259d OR)
    • Fristlose Kündigung: Bei schwerwiegenden Mängeln, die nicht behoben werden (Art. 259b OR)
    • Kostenerstattung: Für Aufwendungen, die der Mieter zur Schadensbegrenzung hatte
    • Ersatzwohnung: Bei unbewohnbarer Wohnung muss der Vermieter Ersatz anbieten

    Pflichten des Mieters

    • Meldepflicht: Schaden unverzüglich dem Vermieter melden
    • Schadenminderungspflicht: Alles tun, um den Schaden zu begrenzen
    • Zugang gewähren: Handwerkern und Gutachtern Zutritt ermöglichen
    • Dokumentation: Alles fotografisch festhalten

    Pflichten des Vermieters

    • Schadenbeseitigung: Zeitnahe Beauftragung der Reparatur
    • Professionelle Sanierung: Bautrocknung, Leckortung und Instandsetzung durch Fachbetrieb
    • Information: Mieter über geplante Arbeiten und Zeitrahmen informieren

    Der Sanierungsprozess

    Ein professioneller Ablauf nach einem Wasserschaden:

    1. Schadensaufnahme & Dokumentation: Ausmass feststellen
    2. Leckortung: Ursache zerstörungsfrei lokalisieren
    3. Trocknung: Professionelle Bautrocknung (durchschnittlich 14 bis 21 Tage)
    4. Sanierung: Putz, Boden und betroffene Bauteile instand setzen
    5. Endkontrolle: Feuchtigkeitsmessung zur Freigabe

    Tipp: Alles aus einer Hand

    Die EKS Group ist Ihr Ansprechpartner von der Soforthilfe über die Trocknung bis zur Übergabe. Rückbau und Wiederherstellung koordinieren wir mit festen Partnern. Wir wickeln auch die Versicherungskommunikation für Sie ab.

    Passende Dienstleistung

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    Häufig gestellte Fragen

    Die Gebäudeversicherung des Vermieters deckt Gebäudeschäden und Trocknung. Die Hausratversicherung des Mieters deckt beschädigte persönliche Gegenstände. Bei selbst verursachten Schäden greift die Haftpflichtversicherung.

    Ja, wenn die Wohnung nur eingeschränkt nutzbar ist. Die Höhe richtet sich nach dem Ausmass der Einschränkung. Eine Meldung beim Vermieter ist Voraussetzung.

    Eine Trocknung dauert durchschnittlich 14 bis 21 Tage, abhängig von Material, Schichtaufbau und Durchfeuchtung.

    Nur bei schwerwiegenden Schäden. Bei einer normalen Bautrocknung kann die Wohnung in der Regel weiter bewohnt werden.

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