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    Vereistes Dach und Dachrinne mit Eiszapfen im Winter. Risiko für Frostschäden
    Präventionwasserschadenspenglerei

    Winterschäden vermeiden: Tipps für Dach und Gebäudehülle

    Aktualisiert am 4 Min.
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    Winterschäden vermeiden: So machen Sie Ihr Gebäude winterfest

    Die kalte Jahreszeit stellt Gebäude vor besondere Herausforderungen. Frost, Schnee, Eis und Temperaturschwankungen können erhebliche Schäden an Dach, Fassade und Haustechnik verursachen. Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich die meisten Winterschäden vermeiden.

    Die häufigsten Winterschäden

    • Geplatztes Wasserrohr: Stehendes Wasser in Leitungen gefriert und dehnt sich aus
    • Eisrückstau in Dachrinnen: Verstopfte Dachrinnen führen zu Eisbildung und Rückstau
    • Frostschäden am Mauerwerk: Wasser in Rissen gefriert und sprengt den Putz
    • Dachabdeckung durch Sturm: Lose Ziegel oder beschädigte Flachdach-Abdichtungen werden durch Winterstürme weiter beschädigt
    • Schneelast auf dem Dach: Übermässige Schneelasten können die Tragkonstruktion belasten

    Checkliste: Gebäude winterfest machen

    Dach und Entwässerung

    1. Dachrinnen reinigen: Laub, Moos und Schmutz aus Rinnen und Fallrohren entfernen
    2. Dachabläufe prüfen: Sicherstellen, dass Flachdach-Abläufe und Notüberläufe frei sind
    3. Dachkontrolle: Professionelle Inspektion auf lose Ziegel, beschädigte Abdichtungen und offene Anschlüsse
    4. Blechverwahrungen prüfen: Alle Spengleranschlüsse auf Dichtigkeit kontrollieren

    Haustechnik und Leitungen

    • Aussenwasserhähne absperren und entleeren
    • Leitungen in unbeheizten Räumen (Garage, Keller) isolieren
    • Heizung rechtzeitig in Betrieb nehmen, keine Räume auskühlen lassen
    • Frostschutz an der Heizungsanlage prüfen

    Fassade und Umgebung

    • Risse in Putz und Fugen ausbessern, bevor Wasser eindringt
    • Fenster- und Türdichtungen kontrollieren
    • Kellereingang und Lichtschächte vor Schneeeintritt schützen
    • Fallrohre am Boden auf freien Ablauf prüfen

    Was tun bei Frostschäden?

    Wenn trotz Vorsorge ein Schaden auftritt:

    1. Nicht sofort auftauen: Gefrorene Rohre langsam erwärmen, nicht mit heissem Wasser oder offener Flamme
    2. Haupthahn zudrehen: Bei einem Rohrbruch sofort die Wasserzufuhr stoppen
    3. Fachbetrieb rufen: Die EKS Group bietet 24h-Notdienst bei Wasserschäden
    4. Versicherung informieren: Schaden dokumentieren und melden, lesen Sie unseren Versicherungsratgeber

    Die beste Investition: Herbst-Wartung

    Eine professionelle Dachinspektion im Herbst kostet deutlich weniger als eine Winterschadensanierung. Wir empfehlen eine jährliche Herbstkontrolle inklusive Reinigung der Dachentwässerung. so gehen Sie beruhigt in den Winter.

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    Häufig gestellte Fragen

    Idealerweise im Oktober/November, bevor die ersten Frostnächte kommen. Die Dachinspektion sollte vor dem ersten Schnee stattfinden.

    Das hängt von Gebäudegrösse, Dachfläche und Länge der Rinnen ab. Nach der kostenlosen Erstbeurteilung vor Ort erhalten Sie eine transparente Offerte.

    Frostschäden an Leitungen sind in der Regel durch die Gebäudeversicherung gedeckt, sofern keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt (z. B. unbeheiztes Gebäude ohne Frostschutz).

    Anzeichen sind: Kein Wasser aus dem Hahn, ungewöhnliche Geräusche in der Leitung, sichtbare Frostbeulen an freiliegenden Rohren oder Wasseraustritt nach dem Auftauen.

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